Die Suche nach Fachpersonal war schon immer eines der schwerwiegendsten Probleme für das Matany Krankenhaus. Die schwierigen Lebensumstände der Karamoja, die bedenkliche Sicherheitslage und die Abgelegenheit haben die dortige Arbeit für Afrikanern wenig faszinierend erscheinen lassen. Ein zusätzliches Problem stellt die Knappheit an Führungskräften unter den Karimojong dar. Der letzte finanzielle „Jahresabschlußbericht“ wurde für das Geschäftsjahr 1998/99 angefertigt. Im Jahr 2001 gibt es im Krankenhaus 4 afrikanische Ärzte. Die „Abendländischen“ stellen: den Verwaltungsleiter (Missionar , deutsch), den Sanitätsleiter (Missionar, portugiesisch), den Verwaltungsverantwortlichen (freiwilliger Helfer, irisch), 2 mechanische Techniker (freiwillige Helfer, ein Italiener, ein Holländer), eine Tutorin der Schule (Missionarin, nordamerikanisch). Die Gesamtzahl des Personals beläuft sich auf 210 Personen, von denen 143 (68%) Karimojong sind und wovon wiederum 64 (30%) eine Ausbildung besitzen. Vier sind medizinische Assistenten (zwischen den Arzt und den Sanitäter angesiedelt), 8 sind leitende Stationskrankenschwestern, 27 Fachkrankenschwestern, 4 Geburtshelferinnen, 1 Röntgentechniker und 5 Bedienstete des Pflegepersonals. Die Arbeitslöhne sind ein Bißchen niedriger als die der Bundeskrankenhäuser, allerdings wird in Matany die Wohnung vom Krankenhaus gestellt was besser ist. Außerdem ist das gesamte Personal versichert.